Irrweg Neokonservatismus
by Heinz Duthel
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ISBN: 978-1-4092-1164-8
Publisher: Lulu.com
Rights Owner: Lulu.com
Copyright:
© 2008 Heinz Duthel Standard Copyright License
Language: German
Country: Ireland
Edition: First Edition
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Printed: 209 pages, 6" x 9", perfect binding, black and white interior ink Description:"Wer schnell Geld machen will, hat kein Interesse an einem wohlgeordneten Staat" Keywords:Listed in: |
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Rein und edel ist alles das, was der Mensch mit der tierischen und pflanzlichen Natur gemeinsam hat.
José María Aznar
Berlusconi wird zum Testfall für wehrhafte Demokratien
Tony Blair
George W. Bush
Anders Fogh Rasmussen
Donald Rumsfeld
Rousseau stellt sich die grundlegende Frage, wie ein von Natur aus wildes und freies Individuum seine Freiheit
behalten kann, wenn es aus dem Naturzustand heraus in die Gesellschaft eintritt, bzw. diese mit anderen begründet.
Er vertritt dabei ein an der vormenschlichen Evolutionsstufe orientiertes und im Grunde zutiefst pessimistisches
Menschenbild. Rein und edel ist alles das, was der Mensch mit der tierischen und pflanzlichen Natur gemeinsam hat.
Verachtenswert sind hingegen seine genuin menschlichen Eigenschaften und Möglichkeiten. Jedes Menschenexemplar
besitzt einen eigenen instinktiven Willen zum Überlebenskampf und die Synthese dieser Einzelwillen nennt Rousseau
volonté générale oder allgemeiner Wille. In einem Urgesellschaftsvertrag treten die Einzelnen ihre natürliche
Freiheit an ein religiös überhöhtes Staatswesen ab, welches den allgemeinen Willen vollstreckt. Das Gemeinwohl wird
gewährleistet, indem das Wohl der bloßen Einzelexistenz dem Wohl des Volksganzen untergeordnet wird. Da der
allgemeine Wille gemäss Rousseau mit dem Willen des Einzelnen absolut identisch ist, behält das einzelne
Menschenexemplar aber dennoch seine natürliche Freiheit. Auf diesem Wege lasse sich andererseits verhindern, dass
Einzelne ihre Freiheit über diejenige der anderen stellten und diese dadurch beherrschten.
Rousseaus Theorie des allgemeinen Willens stellt einen originellen und wirkungsmächtigen Versuch dar, der
feudalistischen Königs- und Adelsherrschaft seiner Zeit die Legitimationsgrundlage zu entziehen. Neben Voltaire gilt
er damit zu Recht als einer der wichtigsten ideellen Wegbereiter der französischen und wohl auch der amerikanischen
Revolution. Seine des Rechtssicherheitsgedankens ermangelnde Staatsauffassung hatte aber nicht nur einen großen
Einfluss auf Robespierre, den Hauptexponenten der revolutionären Schreckensherrschaft, sondern auch auf die
totalitären Ideologen und Politiker des 19. und 20. Jahrhunderts wie etwa Lenin, Mussolini und Pol Pot.
Berlusconi wird zum Testfall für wehrhafte Demokratien
Tony Blair
George W. Bush
Anders Fogh Rasmussen
Donald Rumsfeld
Rousseau stellt sich die grundlegende Frage, wie ein von Natur aus wildes und freies Individuum seine Freiheit
behalten kann, wenn es aus dem Naturzustand heraus in die Gesellschaft eintritt, bzw. diese mit anderen begründet.
Er vertritt dabei ein an der vormenschlichen Evolutionsstufe orientiertes und im Grunde zutiefst pessimistisches
Menschenbild. Rein und edel ist alles das, was der Mensch mit der tierischen und pflanzlichen Natur gemeinsam hat.
Verachtenswert sind hingegen seine genuin menschlichen Eigenschaften und Möglichkeiten. Jedes Menschenexemplar
besitzt einen eigenen instinktiven Willen zum Überlebenskampf und die Synthese dieser Einzelwillen nennt Rousseau
volonté générale oder allgemeiner Wille. In einem Urgesellschaftsvertrag treten die Einzelnen ihre natürliche
Freiheit an ein religiös überhöhtes Staatswesen ab, welches den allgemeinen Willen vollstreckt. Das Gemeinwohl wird
gewährleistet, indem das Wohl der bloßen Einzelexistenz dem Wohl des Volksganzen untergeordnet wird. Da der
allgemeine Wille gemäss Rousseau mit dem Willen des Einzelnen absolut identisch ist, behält das einzelne
Menschenexemplar aber dennoch seine natürliche Freiheit. Auf diesem Wege lasse sich andererseits verhindern, dass
Einzelne ihre Freiheit über diejenige der anderen stellten und diese dadurch beherrschten.
Rousseaus Theorie des allgemeinen Willens stellt einen originellen und wirkungsmächtigen Versuch dar, der
feudalistischen Königs- und Adelsherrschaft seiner Zeit die Legitimationsgrundlage zu entziehen. Neben Voltaire gilt
er damit zu Recht als einer der wichtigsten ideellen Wegbereiter der französischen und wohl auch der amerikanischen
Revolution. Seine des Rechtssicherheitsgedankens ermangelnde Staatsauffassung hatte aber nicht nur einen großen
Einfluss auf Robespierre, den Hauptexponenten der revolutionären Schreckensherrschaft, sondern auch auf die
totalitären Ideologen und Politiker des 19. und 20. Jahrhunderts wie etwa Lenin, Mussolini und Pol Pot.
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