Satire, Politik und Kunst. Ein deutsches Wörterbuch

by klaus rohde

Satire, Politik und Kunst. Ein deutsches Wörterbuch by klaus rohde (Book) in Humor
Publisher: klaus rohde
Copyright: © 2006 © 2006 by Klaus Rohde. All rights reserved. Standard Copyright License
Language: German
Country: Australia
Edition: 1. Ausgabe
Download: 1 documents, 11581 KB

Printed: 130 pages, 8.26" x 11.69", perfect binding, black and white interior ink

Description:

In 34 Abschnitten und 135 Illustrationen werden Stichwörter wie Autoritär, Bildende Kunst, Chaos in der Natur, Depression, Fortpflanzung, Gier, Intelligent Design, politischer Kater, Liebe, Marktwirtschaft, Nazi, Obszön, Quacksalber, Religion, Schönheit, Sünde, Theologie, Unsinn, Verkorkst (deutsche Professoren), Weib, Geschlecht, die Zukunft der Erde und was man dazu machen soll, und das Selbstbewusstsein der Deutschen satirisch besprochen. Der Tiefenpsychologische Anhang gibt eine Definition der Tiefenpsychologie und Beispiele, die hinweisen auf die tieferen menschlichen Triebe wie Mord und Totschlag und Sex, aber auch auf die Mutterliebe und was der tiefste Grund des Daseins sein könnte. Das Ganze soll Spass machen, aber auch zum Nachdenken anregen über die gegenwärtige miserable Weltsituation, und was man dazu machen soll.


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Humor

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[ No Rating ] 18 Mar 2007
Die Grundvoraussetzungen der satirischen Tätigkeit wie der Wissenschaft sind Beobachtung, Analyse und Kritik. Beobachtung setzt Beachtung, ja Achtung voraus, und erst in die Be- und Verwertung gehen aufgrund der Polaritäten von richtig und falsch, wichtig und unwichtig usw. Elemente der Geringschätzung ein. Wissenschaft vermerkt dann das Positive; Satire gibt die Unzulänglichkeiten an. Die Wissenschaft wie die Tiefenpsychologie deckt auf, ‚entdeckt’; der Satiriker aber weist nur hin. Er legt (und stellt) nicht bloß, sondern macht nur aufmerksam auf Öffentliches und Offensichtliches. Er schüttelt oft den Kopf, schmunzelt, lacht und klagt und fühlt sich nur zu ‚Aufdeckungen’ genötigt, wo Unzulänglichkeiten, und es langt ja in der Welt hinten und vorne nicht, ihre Unschuld verloren haben und mit Feigenblättern und Feigheiten
kaschiert werden. Doch wo Achtung endet, beginnt Verachtung, und die heitere Satire wird ernst. Der Satiriker selbst muss jedoch auch dann heiter bleiben. Ist es dem Autor des Buchs ‚Satire, Politik und Kunst’ gelungen? Den schnellsten und besten Indikator dafür stellen wohl die aussagestarken grafischen Arbeiten dar, die mehr als die Hälfte des Bandes einnehmen und durch ihren Humor und ihre Kunst viel Freude bereiten. Die unzimperlichen Texte, die in fröhlicher Umkehrung der Regel Illustrationen der vielen Abbildungen sind, enthalten - dem Stichwort `Politik´ im Titel gemäß - auch Verärgerungen und Verletzungen aktueller Art, die in den vielen Grafiken zeitlos verarbeitet wurden. Schön, dass sie nun auch einem breiteren Publikum zugänglich sind! Ich wünsche dem mutigen Werk viel Erfolg! Josef Alvermann, Baden-Baden.

[ No Rating ] 18 Mar 2007

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