Paraphrasen II, Bearbeitungen fremder Werke
Hardcover, 57 pages
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Werner Popken Stürenburg begann seine Karriere als Maler Anfang der siebziger Jahre als Dialog
mit dem Werk anderer Maler, vornehmlich mit dem Picassos. Dieser galt damals und gilt auch
heute noch als Genie, als Gigant, mit dem sich kaum jemand messen mochte.
Die Furchtlosigkeit Picassos vor Entdeckungen, seine Risikofreudigkeit, seine Bereitschaft zum
Scheitern setzten Energien frei, die sehr schnell eine eigene Handschrift entstehen ließen. So
sind denn diese Paraphrasen in der Regel ganz eigene Erfindungen. Die Werke anderer Künstler
erweisen sich als Sprungbrett, frei nach dem Motto: "Das kann ich auch, aber besser." Manche
dieser Arbeiten sind durchaus auch als Hommage zu verstehen, manche deutlich als Kritik. So
kann man Bezüge zu Max Beckmann, Eugène Delacroix, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Yves Klein,
Eduard Manet, Claes Oldenburg, Pablo Picasso, Robert Rauschenberg und Daniel Spoerri entdecken.