Die Transsahara-Bahn

Die Transsahara-Bahn

Zwangsarbeit für einen kolonialen Traum (1860-1963)

DiPeter Gaida

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Während des Zweiten Weltkriegs mussten mehrere Tausend Zwangsarbeiter aus Spanien, Frankreich und Deutschland für das Vichy-Regime eine Eisenbahnlinie durch die Sahara bauen, die „Transsaharien“. Die Geschichte dieser Eisenbahn umfasst ein ganzes Jahrhundert: Von 1860 bis 1879 blieb die „Transsahara“ ein kolonialer Traum; von 1879 bis 1939 wurde die ‚Transafricain‘ zu einem imperialen Projekt der Dritten Republik; von 1939 bis 1943 wurde die „Mer-Niger“ zum faschistischen Albtraum des Vichy-Regimes; und von 1943 bis 1963 nährte dieser „Sahara“-Zug die Weltraum- und Atomträume Frankreichs. Die ersten Protagonisten der Transsahara wollten, nachdem sie die Tuareg besiegt hatten, nur noch die Sahara durchqueren, um die fiktiven Reichtümer des Niger zu ernten. 1962 verließen die letzten Protagonisten der Transsahara-Bahn, die von den Algeriern vertrieben wurden, unfreiwillig die Sahara, nachdem sie in ihrem Untergrund echte Reichtümer gefunden hatten. Die zwischen 1939 und 1948 auf 365 Kilometern zwischen Bouarfa in Marokko und Abadla in Algerien gebaute Transsaharabahn hat die Sahara nie durchquert: „Der Berg hat eine Maus geboren.“ Die Schienen und die Bahnhöfe dieser Eisenbahn befinden sich noch heute in der Wüste, doch das Schicksal der spanischen Flüchtlinge und deutschen Juden, die die Strecke bauen mussten, ist längst vergessen. Dieses Buch erzählt die Geschichte dieses Zuges und seiner Zwangsarbeiter.

Dettagli

Data di pubblicazione
Mar 30, 2025
Lingua
German
ISBN
9781326528317
Categoria
Storia
Copyright
Tutti i diritti riservati - Licenza di copyright standard
Collaboratori
Di (autore): Peter Gaida

Specifiche

Pagine
397
Tipo di rilegatura
Libro a copertina morbida Libro a copertina morbida
Colore del contenuto
Colore
Dimensioni
Regale (156 x 234 mm)

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