Vergeblich

Vergeblich

ByJan Deichmohle

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Vergeblich Bewußtseinsstrom in Wachen und Schlaf Bei diesem Schalterlauf verlor ich meinen Teller. Das Mäd­chen und die junge Frau, beide blond, würden traurig sein. Ich hatte mei­nen Tel­ler verloren! Doch kämen wir überhaupt noch rechtzeitig zum Es­sen? Kämen wir überhaupt noch an, solange die beiden dort ar­bei­ten? Man weiß ja nie, wie schnell die Zeit vergeht in der Ferne an ei­nem ru­henden Ort, während wir wie begossene Pudel irrlichterten und ich über­legte, ein verschränktes Hologramm auf einer Ku­gel­ober­flä­che kön­ne doch nicht das Ende aller Dinge sein; man werde diese auf ei­nen Kreis projizieren und diesen dann auf einen Punkt. Um auf den Punkt zu kommen: Inzwischen bin ich aufgewacht, wes­halb sich diese Projektionen in meinen Traum mischen oder mo­geln und ich vergessen habe, ob die beiden Hübschen noch in der Her­ber­ge waren, als wir endlich angesaust kamen wie mythische Ge­stal­ten aus einem Kinderbuch, die den geisterhaft nach uns greifenden Wur­zeln, der Finsternis und dem Regen entkommen waren und hoff­ten, rechtzeitig zum Abendessen einzutreffen.

Details

Publication Date
Sep 8, 2026
Language
German
Category
Fiction
Copyright
All Rights Reserved - Standard Copyright License
Contributors
By (author): Jan Deichmohle

Specifications

Pages
206
Binding Type
Paperback Perfect Bound
Interior Color
Black & White
Dimensions
A5 (5.83 x 8.27 in / 148 x 210 mm)

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